5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen...

...heute frisch erworben, dieses Buch, bis jetzt nur das Vorwort gelesen, alleine das regt mich schon zum nachdenken an...

Zu dem auf einen Artikel im Internet gestoßen, Auszüge davon:

"Es gibt sie

 

Menschen, die jeden Tag aufstehen und mit einem Lächeln auf den Lippen in die Arbeit fahren. Die Spaß haben, bei dem was sie machen. Und sei die Arbeit auch noch so “klein”. An diesen Menschen muss man sich ein Beispiel nehmen, denn es gibt nur ganz wenige davon."

Ich war mal einer von diesen Menschen..während meiner Ausbildung und auch 3 Jahre danach. Habe als examinierte Altenpflegerin in der ambulanten Pflege gearbeitet, habe meine Palliative Care Weiterbildung gemacht, bin völlig aufgegangen in diesem Bereich, Menschen verschiedener Altersgruppen zu begleiten und zu pflegen, und immer nach dem Besonderen zu suchen, auch wenn es nur eine Kleinigkeit war, was ich jedem einzelnen Menschen noch geben bzw.Gutes tun konnte. Dann begann es zu kippen. Vermehrter Druck von oben, es wurde verlangt, dass man Dinge macht, die einen eigentlich überforderten und die ich auch nicht hätte tun müssen. Damals besaß ich nicht die Stärke, wirklich laut und deutlich zu sagen, was ich nicht will. Einziger Ausweg schien mir dann irgendwann nur noch meine Kündigung. Seitdem taumel ich umher, neun Monate als Nachtwache im Pflegeheim gearbeitet, jetzt in einem anderen Heim im Früh- und Spätdienst. Stress ohne Ende, teilweise keine Pause, den Bewohnern wird man nicht annähernd gerecht. Aber die Situation wird man in anderen Pflegeheimen wohl genauso kennen.. ich bin dermaßen unmotiviert und unzufrieden mit der ganzen Situation :/ Ich bin kein Mensch der nur jammert, packe eigentlich mein Leben an und ändere es, wenn es für mich nicht so passt.. nur manchmal sind die Möglichkeiten einfach begrenzt.. habe mich im Hospiz beworben auf eine Stellenausschreibung, die Stelle war kurz vorher besetzt worden. Bleibe zwar trotzdem am Ball, falls sich dort nochmal ergibt, was aber Geduld erfordert.. die ich auch aufbringen kann, dennoch fällt es mir schwer, die aktuelle Situation auf der Arbeit auszuhalten, auf Dauer. Unsere Wohnbereichsleitung ist leider sehr beratungsresistent, heisst, lässt einen überwiegend nur pflegerische Arbeiten übernehmen, erledigt sämtliche schriftliche Arbeiten selbst, lässt sich nichts abnehmen. Im Vergleich zu meinen vorherigen Aufgaben bei anderen Arbeitgebern fühle ich mich jetzt wie eine Pflegehelferin.

 

Schau morgens in den Spiegel und frage dich: Wenn du heute sterben würdest, wärst du glücklich mit dem, was du machst? Und wenn die Antwort darauf Nein ist, dann ändere etwas.”

Leider stößt man dabei manchmal an Grenzen.. das Wichtige ist wohl, niemals aufzugeben.. vielleicht reicht Geduld und Kampfgeist ja aus, irgendwann an sein Ziel zu kommen..

 

15.9.13 18:36

Letzte Einträge: And today was the Day like any other.., ...Long time ago.., alooooooooooneeeeeeee.....

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